October 29th, 2008 by
anfy
Schon einmal habe ich von der neuen Petitionsplattform des Bundestages berichtet. Das Impressum weist inzwischen alle vom Gesetzgeber vorgesehenen Informationen auf. Aufgefallen sind mit jedoch noch immer Dinge, an denen ich rummäkeln kann. Zum einen existiert nach wie vor eine Registrierungspflicht, bei der man an einem Captcha vorbei muss. Das Captcha stellt zwar immerzu nur die gleiche Zeichenfolge “FBNEd” dar, als Barierefrei dürfte das aber trotzdem nicht duchgehen. Wirklich schlecht finde ich allerdings die Mitzeichnungsliste, die alle Mitzeichner mit vollem Namen aufführt. Ansich ist eine Petition ein transparenter Prozess, bei denen die Mitzeichner nicht unbedingt “Geheim” bleiben müssen, bei einer Petitionsplattform im Internet würde ich jedoch andere Maßstäbe anlegen. Ist man auf der Seite sehr aktiv und unterzeichnet fleißig alles mit, was einem zusagt, lässt sich so anhand des Namens leicht ein Meinungsprofil ableiten – eine Namenssuche reicht aus, schließlich findet google alles.
Ein Fallbeispiel: Ich bewerbe mich um eine Stelle bei einem Unternehmen. Die Personalabteilung ist inzwischen nicht nur in der Lage Bewerbungen auf elektronischem Wege entgegen zu nehmen, sie kann inzwischen auch den Namen des Bewerbers in die Suchmaske von google oder einer anderen Suchmaschine eingebe. Der potentielle Arbeitgeber findet nun alle Petitionen, die ich mitgezeichnet habe. Daraus lässt sich durchaus etwas ableiten, was mir möglicher Weise zum Nachteil gereicht. Es gibt sicher noch eine vielzahl an Szenarien – ausmalen mag ich mir die lieber nicht.
Hoffentlich wird hier noch einmal nachgebessert.
[anfy]
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October 2nd, 2008 by
anfy
Richard Stallman, der GNU-Gründer und Erfinder der GPL-Lizenz sagte dem Guardian “Das Konzept webbasierter Anwendungen wie Google Mail sei schlimmer als Dummheit”. Und da muß man ihm recht geben. Ihn stört vor allem die Verlockung zu proprietärer Websoftware, die mit besonders guter Skalier- und Verfügbarkeit beworben wird. Ich persönlich hätte weniger ein Problem damit, dass die Software nicht Frei ist, würde aber eine freie Software definitiv vorziehen. Ein großes Problem habe ich aber damit, wenn meinen Daten und Informationen in die Hände dritter gelangt, auch wenn diese versprechen alles vertraulich zu behandeln, so liegt es doch außerhalb meiner Möglichkeiten dies zu prüfen und sicher zu stellen. Das gleiche gilt für die Sicherheit meiner Daten. Es ist zwar schön, wenn man von überall auf all seine Daten zugreifen kann, aber muss ich diese dafür an Google und Konsorten versenden? Am sichersten sind die eigenen Daten immer noch auf der lokalen Festplatte in einem verschlüsselten Container (andere, bessere Konzepte nicht ausgeschlossen).
via Golem
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October 2nd, 2008 by
anfy
zum zehnjährigen Bestehen hat google einen Index aus dem Jahr 2001 eingestellt (hier). Ein interessanter Vergleich zu aktuellen Suchergebnissen. Neben vielen nicht mehr existierenden Seiten fällt das Fehlen von Google Anayltics und Adsense auf. Die Ergebnisse sind noch nicht verunreinigt von Preisvergleichen, leeren Chiao oder Dooyoo Testbewertungen oder Ebay-Auktionen. Fehlen tut allerdings der obligatorische Wikipedia Link, der bei fast jeder Scuhanfrage heutzutage dabei ist. Ein schönes Gesellschaftsspiel übrigens – einer sucht ein beliebiges Wort aus und alle dürfen ihren Tipp abegben, auf welcher Platzierung Wikipedia steht.
So, nun genug von der Datenkrake.
[anfy]
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September 14th, 2008 by
treibholz
Reuters-Bericht: Google-Handy HTC Dream wird am 23. September vorgestellt – computerwoche.de
Es wird sich zeigen wer so ein Ding wirklich haben will .. Aber wie lange müssen wir noch auf ein brauchbares OpenHardware Linux Handy warten !? – Hey, es wird höchste Zeit, bevor alle nur noch mit Gapple oder Goopple rumrennen!! Das sind wahrscheinlich Decknahmen für den Bundestrojaner! Alle rechnen, dass er per Mail einfliegt und in Wirklichkeit kommt er mit I-/Gtunes…
[Treibholz]
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September 10th, 2008 by
anfy
am 08.09 musste die United Airlines einen Kurssturz von 12 USD auf 3 USD verfolgen, ohne das ein geschäftlicher Grund dafür erkenntlich gewesen sei. Der Grund dafür lag vermutlich bei Google. Ein sechs Jahre alter Bericht, aus dem Sun-Sentinel’s Archiv, wurde bei den Suchergebnissen besonders hervorgehoben. Das Sun-Sentinel’s Archiv hatte den Bericht in die “most-viewed stories” aufgenommen und die Jahreszahl zur Meldung nicht mit angegeben, was zur Folge hatte, dass der Artikel von Google auf den 6. September 2008 datiert wurde.
Google ist gefährlich geworden! Alle glauben Google so sehr, dass sogar ein Kurssturz wegen einer veralteten Meldung geschehen kann. Das ist sicher sehr interessant für Leute, die mit Kursmanipulationen ihr Geld machen. Gelingt es ihnen eine passende Pressemeldung nach oben zu bringen, lassen sich schnell ein paar Millönchen machen.
via Travel Latimes, Basic Thinking
[anfy]
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September 10th, 2008 by
treibholz

Wozu ein Browserwechsel nicht so alles gut sein kann… Da hab ich mich dazu entschlossen mal eine Alternative zum Firefox zu testen.. Den Flock – Flock ist ein Fork aus dem Firefox-Projekt und somit Plugin-kompatibel, allerdings verwendet er ein eigenes Verzeichnis in dem er seine Konfiguration ablegt. Somit hatte ich einen Browser, der gänzlich ohne Plugins – also “unzensiert” das Web zeigt.
Mancheiner wird den Geist dieses Artikels vielleicht nicht verstehen… Mich hat es getroffen.. So ist dieses Blog schon von Beginn an als recht googlekritisch zu bezeichnen gewesen. Siehe hier
Wenn man dies in Betracht zieht, hat die entdeckte Google-Add symbolische Brisanz entwickelt.. Google guckt immer zu – links wird über das Googlemonster berichtet, rechts lacht die Google Anzeige. Links ein Screenshot vom gelöschten Googleaccount, rechts die Add…. Anfy und ich haben überlegt, wie wir auf diese Entdeckung reagieren sollen.. Eigentlich gab es nur zwei Möglichkeiten… Drüber schreiben, oder Baywords sein lassen und nur noch das wordpress.com blog pflegen…
Wir haben uns für erstere Möglichkeit entschieden, möchten nochmal dringlich auf einen sinnvollen Einsatz von Addblockern wie z.B. den von uns verwendeten
hinweisen. Solche Addblocker steigern durchaus die Privacy – eine nicht geladene Werbung spart Ladezeit, lenkt den Leser nicht vom Inhalt der Seite ab, aber sie nimmt den Leser auch die Möglichkeit darüber zu urteilen, wie die Webseite zu bewerten ist. Auf einem großen Portal wie Baywords, wo die Nutzer keinen Einfluss darauf haben, ob irgendwo Werbung eingeblendet wird, ist dies sicherlich relativ irrelevant und die Vorteile eines Werbeblockers überwiegen. Auf Telepolis sorgte ABP allerdings schonmal dass ich ein kleines “Sponsored by Microsoft” übersehen habe.. Auf einem IT-Nachrichtenportal eine nicht unwichtige Information.
Ich für meinen Teil werde ABP weiter verwenden und mir angewöhnen meine Quellen ab und an mal ohne seine Hilfe zu laden…
[Treibholz]
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September 9th, 2008 by
treibholz
UnChrome – Anonymisieren Sie Google Chrome – UnChrome entfernt die eindeutige ID aus Google Chrome

Hier gibt es zwar ein Tool, dass die Neugierde des neuen Browsers ein wenig beschneidet, aber warum sind alle so blöd un benutzen den Mist?
Es gibt soviele tolle Browser – warum muss es aufeinmal der Betamüll von Google sein ?
[Treibholz]
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September 2nd, 2008 by
anfy
Das folgende, wunderschöne Zitat fand ich gerade auf vowe.net.
Ich glaube, dass Google das Payback des Internet ist. Alles umsonst und sooooo praktisch. Software für lau. Dokumente Online von allen Orten der Welt zu bearbeiten. Google will doch nur ein paar Daten. Ist doch alles anonym. Die ‘unique application numbers’ sind doch für Google viel besser als IPs. Wer schlau ist, lässt die Finger von einem Google-Account. (Wolfgang Pries, 2008-09-02)
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August 8th, 2008 by
treibholz
http://www.computerwoche.de/knowledge_center/mobile_wireless/1870233/
Bereits seit längerer Zeit beschleicht mich das Gefühl, das die Firma Apple mehr und mehr Land gewinnt und sich dies trotz sämtlicher Innovationskraft und Benutzerfreundlichkeit nicht unbedingt zum Vorteil der Verbraucher entwickelt.
Das Betriebssystem,das immer unter Raubtiernamen veröffentlicht wird, ist nur auf Rechnern der Firma Aplle lauffähig, obwohl sich diese prinzipiell kaum von herkömmlichen PC’s unterscheiden.. Also abgesehen von eventuell fehlender Treiberunterstützung eine ausschließliche Marketingentscheidung die wohl kaum im Sinne des Kunden sein dürfte.
Die mobilen Gerätschaften mit verschlüsselter Firmware, definitiv fehlender Unterstützung für freie Audio oder Videocodecs und die Quasi-Geisselung an eine Verwaltende Software namens Itunes, die ausgesprochen datenhungrig ist und nur auf wenigen Plattformen verfügbar gehalten wird.
Die geschaffene Infrastruktur für eine organisierte Zensur der installierbaren Software auf Iphones und Ipods kommt dazu. Das diese Zensur auch bei unbequemer Software alltäglich praktiziert wird zeigt u.A. der o.g. Link.
Für das, was Apple praktiziert hat Microsoft sehr viel Schmiergeld zahlen müssen im Laufe der Antithrustprozesse. Aber wo kein Kläger, da kein Richter oder ?
Was wollen wir von der Firma Apple eigentlich ?
Ich seh’s eingentlich mittlerweile ähnlich wie bei Google.. Apple ist Evil, aber inspirierend. Wollen wir hoffen, dass wir an den deren Errungenschaften auch einmal partizipieren dürfen und die Versklavung der Software durch innovative Konkurenz beseitigt wird. Open Source scheint ein Schritt in die richtige Richtung zu sein!
[Treibholz]
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July 29th, 2008 by
treibholz
http://eu.ixquick.com/deu/press/eu_privacy_seal.html
http://www.computerwoche.de/knowledge_center/web/1869728/
Hier zwei kurze Berichte über Suchmaschinenalternativen die uns evtl. ein wenig unabhängiger von Evil-Google machen.
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