October 29th, 2008 by
treibholz
http://www.tk-anbieter.de/0180/ oder auch http://www.0180.info
Die 0180-Lüge war früher gar keine Lüge sondern ein Entgegenkommen unserer “Service-Wüste” zu Zeiten in denen Telefonieren noch richtig Geld gekostet hat. Das Konzept war: Serviceanbieter und Endkunde teilen sich die Telefongebühren.
Mittlerweile – wo einem die Festnetzflatrates nur so um die Ohren fliegen ist es ratsam mal in seine AGB’s zu schauen. Sonderrufnummern sind da nämlich in aller Regel ausgenommen von der Flatrate und werden gesondert berechnet. Teilweise sogar teurer als sie eigentlich sind.
Die o.g. Datenbank kann solche sogenannten Servicenummern teilweise auch Nummern im Festnetz zuordnen, was dann wieder unter die Flatrates fällt oder zumindest preiswerter zu erreichen ist. Man umgeht damit zwar die Callcenterfinanzierungskonzepte, aber ehrlich.. Ist ein Callcenter wirklich die Einrichtung, die uns als Menschen weiterbringt?
[Treibholz]
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October 29th, 2008 by
anfy
Schon einmal habe ich von der neuen Petitionsplattform des Bundestages berichtet. Das Impressum weist inzwischen alle vom Gesetzgeber vorgesehenen Informationen auf. Aufgefallen sind mit jedoch noch immer Dinge, an denen ich rummäkeln kann. Zum einen existiert nach wie vor eine Registrierungspflicht, bei der man an einem Captcha vorbei muss. Das Captcha stellt zwar immerzu nur die gleiche Zeichenfolge “FBNEd” dar, als Barierefrei dürfte das aber trotzdem nicht duchgehen. Wirklich schlecht finde ich allerdings die Mitzeichnungsliste, die alle Mitzeichner mit vollem Namen aufführt. Ansich ist eine Petition ein transparenter Prozess, bei denen die Mitzeichner nicht unbedingt “Geheim” bleiben müssen, bei einer Petitionsplattform im Internet würde ich jedoch andere Maßstäbe anlegen. Ist man auf der Seite sehr aktiv und unterzeichnet fleißig alles mit, was einem zusagt, lässt sich so anhand des Namens leicht ein Meinungsprofil ableiten – eine Namenssuche reicht aus, schließlich findet google alles.
Ein Fallbeispiel: Ich bewerbe mich um eine Stelle bei einem Unternehmen. Die Personalabteilung ist inzwischen nicht nur in der Lage Bewerbungen auf elektronischem Wege entgegen zu nehmen, sie kann inzwischen auch den Namen des Bewerbers in die Suchmaske von google oder einer anderen Suchmaschine eingebe. Der potentielle Arbeitgeber findet nun alle Petitionen, die ich mitgezeichnet habe. Daraus lässt sich durchaus etwas ableiten, was mir möglicher Weise zum Nachteil gereicht. Es gibt sicher noch eine vielzahl an Szenarien – ausmalen mag ich mir die lieber nicht.
Hoffentlich wird hier noch einmal nachgebessert.
[anfy]
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