October 17th, 2008 by
anfy
Internetdienste und Sicherheit sind ja ein Thema für sich. Wer einen Dienst im WWW anbietet, der muss viele Funktionen, tolle Spiele, multimedialen Inhalt oder etwas besonders innovatives anzubieten haben. So auch die Kinderseite von ARD und ZDF (Kika), eine Internetplatform auf der Kinder und Jugendliche Ideen und Projekte vorstellen können. Bei der Programmierung wurde aber wohl die Sicherheitsapsekte nicht sonderlich beachtet. Die Anmeldedaten wie Namen und Geburtstage der angemeldeten Kinder waren nämlich ganz einfach und ohne besondere Hackerkenntnisse einsehbar. Uwe Wild, Vater einer zehnjährigen Tochter, die sich auf der Internetplattform angemeldet hatte, entdeckte den Fehler und schrieb den Kika an. Reaktion: keine. Erst als die Presse nachfragte hat man gehandelt. Leider ein ehr typisches Verhalten, wie ich auch aus eigener Erfahrung weiß. Da besteht definitiv noch Lernbedarf!
An anderer Stelle übrigens gibt die ARD im Netz gute Hinweise, wie sich
solche Probleme vermeiden lassen: “Geben Sie niemals den echten Namen
oder eindeutige Daten Ihrer Kinder im Internet preis.”
via Stuttgarter Zeitung
[anfy]
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October 17th, 2008 by
anfy
Steinbrück möchte den Bankmanagern das Gehalt kürzen, wenn die Bank die Hilfe vom Staat in Anspruch nehmen will. 500.000 Euro pro Jahr dürfen es maximal sein. Schöne Idee eigentlich, auch wenn 500.000 immer noch eine Summe ist, für die andere zehn und mehr Jahre arbeiten müssen. Leider regt sich wieder einmal massiver Widerstand. Zum einen geht das ja nicht, weil der Staat bestehende Verträge nicht einfach ändern kann und zum anderen bekommt man dann ja nur noch Manager zweiter Klasse. In Anbetracht der momentanen Situation frage ich mich allerdings, ob die Manager zweiter Klasse irgend etwas schlechter hätten machen können als jene, die sich zur Elite zählen. Der Manager, der es schafft eine Bank quasi gegen die Wand zu fahren und Steuergelder benötigt, der gehört gefeuert und nicht abgefunden oder weiterbeschäftigt. Eventuell könnte ich mir noch eine ehrenamtliche Weiterbeschäftigung vorstellen, um dem armen Manager die Chance einzuräumen sein versautes wieder zu richten.
Das ein Manager freiwillig auf sein Millionengehalt verzichtet seh ich nicht. Aus der Vergangenheit lässt sich da nur assoziales verhalten ableiten. Passen die Kurse nicht, hat noch kein Topmanager ein Problem gehabt, zwecks Gewinnmaximierung seine Mitarbeiter vor die Tür zu setzen. Früher war der Mitarbeiter einmal das Kapital des Unternehmens, heute nur noch Human Resource. Wen wundert es da, wenn man einen haufen unmotivierter Mitarbeiter hat, die eben ihren Job machen aber keine Loyalität zum Unternehmen mehr empfinden können. Motivierte Mitarbeiter schlagen sich aber leider nicht auf den Aktienkurs nieder.
[anfy]
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